Familienbücher von Otto Spengler

Im Laufe der letzten Jahre habe ich die Kirchenbücher der Region Külsheim (Baden) aufgearbeitet. Grundlage der Forschung sind die Kirchenarchive sowie die Stadt- und Gemeindearchive, weiterhin Archive wie das Staatsarchiv Bronnbach. Darüberhinaus konnte ich viele fehlende Daten über das Internet ermitteln in Newsgroups (bspw. Baden-Wurttemberg-L@rootsweb.com), durch diverse genealogische Suchmachinen und durch eMail Kontakte.

Mittlerweile sind zehn der Familien- und Ahnenbücher vollständig erarbeitet und liegen in Druck vor. Zum einen das Familienbuch von Dienstadt, Eiersheim, Gissigheim, Hundheim, Königheim, Külsheim, Schweinberg, Steinbach, Steinfurt, Uissigheim und neu dazu das Familienbuch von Impfingen.

Exemplare dieser Bücher können bei mir erworben werden.

 

Impfinger Familienbuch

 

Auszug aus dem Vorwort

"Welchen Namen haben Sie Ihrem Kind gegeben?" Diese Frage steht am Anfang jeder Tauffeier in der katholischen Kirche. Oft haben sich Eltern schon lange vor der Geburt mit dieser Frage beschäftigt und oft ist bei der Wahl nicht nur der Klang des Namens entscheidend, sondern immer wieder werden Kinder auch nach dem Namen von Vorfahren oder Verwandten benannt. Nach wie vor gibt es auch Eltern, die ihr Kind nach einem Heiligen benennen, um es unter die besondere Fürbitte des Heiligen zu stellen oder eine besondere Beziehung zu dem Heiligen zum Ausdruck zu bringen. Nach wie vor ist die Feier des Namenstages in den Familien ein besonderes Ereignis.

Die Heilige Schrift gibt uns darüber Auskunft, wie sehr der Name auch inhaltlich auf das innere Wesen des Namensträgers Bezug nimmt. Mose fragt: "Wenn ich zu den Söhnen Israels komme mit dem Wort: 'Der Gott unserer Väter hat mich zu euch gesandt', und sie mich dann fragen: 'Welches ist sein Name? - was soll ich ihnen dann antworten?'" (Ex 3,13-17)
Gott gibt ihm darauf die Antwort: Ich bin Jahwe. In der Regel wird dieser Name Gottes übersetzt mit: "Ich bin der «Ich-bin-da»".
Ich bin der "Ich-bin-da". Wir wissen, dass damit nicht einfach eine Personenbezeichnung gemeint ist, sondern Gott erschließt uns sein Wesen: Gott ist für uns Menschen da.
Wir finden diesen Gedanken wieder, wenn Kinder nach einem bestimmten Menschen benannt werden. Oft verbinden Eltern damit auch den Wunsch, dass in diesem Kind etwas zum Vorschein kommen soll von demjenigen, nach dem das Kind benannt wird.
Der Nachname bezeichnet bei uns eine Zugehörigkeit zu einer Familie und ist damit Identitätsstiftend. Vielfach entstanden die Familiennamen nach einem bestimmten Beruf, nach einem Amt oder auch nach dem Herkunftsort.

Das vor Ihnen liegende Buch gibt Auskunft über die Familiennamen Impfingens, wie sie zusammen mit den Vornamen in den Kirchenbüchern festgehalten wurden. Diese Kirchenbücher waren Grundlage für dieses Werk. Jeder dieser Menschen war einmalig und kostbar – und von Gott her nicht vergessen.
Es lohnt sich in diesem Buch zu blättern, die eigene Familiengeschichte kennenzulernen und hineinzuhorchen in die Geschichte der Gemeinde Impfingen. Herzlichen Dank Herrn Otto Spengler und Herrn Adalbert Hauck, die mit Fleiß und Geduld, mit einem enormen zeitlichen Aufwand und zugleich mit professionellem Forschen dieses Buch zusammengestellt haben.

Impfingen, September 2016

Gerhard Hauk, Pfarrer in Tauberbischofsheim."

 

Dienstadter Familienbuch

 

Auszug aus dem Vorwort

"Ein Name ist mehr als ein einfaches Wort, bei dem einzelne Buchstaben wahllos aneinander gereiht sind. Man sieht dies schon daran, dass sich Eltern oft schon sehr lange vor der Geburt mit dem Vornamen ihres Kindes beschäftigen. In der Regel werden die Eltern zu Beginn der Tauffeier gefragt, welchen Namen sie ihrem Kind gegeben haben.
In unseren Tagen richtet sich die Namensgebung der Kinder häufig nach der besonderen Vorliebe der Eltern. Manchmal sind auch regelrechte Trends festzustellen, nach denen der Name des Sohnes oder der Tochter festgelegt wird. Nach wie vor gibt es Eltern, die ihr Kind nach einem Heiligen benennen, um ihr Kind unter die besondere Fürbitte des Heiligen zu stellen oder eine besondere Beziehung zu dem Heiligen zum Ausdruck zu bringen. Nach wie vor ist die Feier des Namenstages in den Familien ein besonderes Ereignis.
Früher war es vielfach auch üblich, das Kind nach einem Vorfahren zu benennen und damit aufzuzeigen, dass der Opa oder auch die beliebte Tante in lebendiger Erinnerung geblieben sind.
In der Heiligen Schrift und insgesamt im jüdischen Denken bedeutet der Name mehr – vielmehr: In ihm kommen so etwas wie eine Hoffnung und gute Wünsche für das Kind zum Ausdruck. Oft werden die Kinder auch nach dem Namen der Eltern genannt, um damit auszudrücken, dass in den Kindern Vater und Mutter weiterleben. Nicht selten ist die Namensgebung in der Bibel verbunden mit einem Lebensprogramm für das Kind.
Der Nachname bezeichnet eine Zugehörigkeit zu einer Familie und bedeutet Identität. Vielfach entstanden die Familiennamen nach einem bestimmten Beruf, nach einem Amt oder auch nach dem Herkunftsort.
Überaus sorgfältig wurden und werden Vor- und Nachnamen in den Kirchenbüchern festgehalten. Diese Kirchenbücher waren Grundlage für dieses Buch. „Nun spricht der Herr, der dich geschaffen hat, Jakob, und der dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein“, so drückt der Prophet Jesaja dieses herzliche, intensive, vertraute Verhältnis zwischen Gott und uns Menschen aus. (Jes 43,1). Der Name ist kostbar, der Name drückt aus, dass jeder Mensch einmalig ist!
Das vor Ihnen liegende Buch ist gefüllt von vielen Hundert Namen, die im Laufe von Jahrhunderten in Dienstadt vergeben wurden. Jeder dieser Menschen war einmalig und kostbar – und von Gott her nicht vergessen.
Es lohnt sich in diesem Buch zu blättern, die eigene Familiengeschichte kennenzulernen und hineinzuhorchen in die Geschichte der Gemeinde Dienstadt. Herzlichen Dank Herrn Otto Spengler, der mit Unterstützung von Herrn Adalbert Hauck und dem Archivkreis der Seelsorgeeinheit Tauberbischofsheim, mit Fleiß und Geduld, mit einem enormen zeitlichen Aufwand und zugleich mit professionellem Forschen dieses Buch zusammengestellt hat.

Dienstadt, Dezember 2014

Gerhard Hauk, Pfarrer in Tauberbischofsheim."

 

Steinfurter Familienbuch

 

Külsheimer Familienbuch

 

Auszug aus dem Vorwort

"Frage die vorigen Geschlechter und nimm dir vor, zu forschen ihre Väter. Denn wir sind von gestern her und wissen nichts. Unser Leben ist ein Schatten auf Erden. (Hiob, 8,8)

Diese Worte von Hiob sind bestimmt eine gute Einladung zu forschen und zu suchen, wer wir Menschen sind. Sie sind auch eine Inspiration, die uns die Augen öffnet, dass wir alle einen Vater im Himmel haben und dass wir alle Kinder Gottes sind und zwar geliebte Kinder Gottes. Deswegen finde ich es wunderbar wenn ich meine eigene Wurzel kenne, wenn ich weiß, wie meine Vorfahren lebten.

Papst Johannes Paul II. sagte einmal, dass man den Mensch ohne Gott nicht verstehen kann. Dieses Wort öffnet auch meine Augen und sagt mir: Ich kann mich nur verstehen, wenn ich meine eigene Geschichte kenne, wenn ich weiss, wie das Fundament meines Lebens ist und wo das Ziel meines Lebens liegt.

Heute bekommen Sie ein Buch in die Hand, das ihnen etwas von den Vorfahren erzählen kann, die in Külsheim lebten. Ich hoffe, dass dieses Buch Ihnen hilft, die eigene Geschichte kennen zu lernen, sich selbst besser zu verstehen und die Augen und Herzen für die großen Taten Gottes zu öffnen.

Dieses Buch verdanken wir Herrn Otto Spengler, der sich die Mühe gegeben hat zu forschen und zu suchen und uns ein großes Geschenk zu machen. Es wäre wünschenswert, dass das Buch nicht nur irgendwo auf dem Regal steht aber dass es gut aufgenommen wird und uns motiviert unser eigenes und das Leben der Gemeinde im Sinne Gottes zu gestalten.

Im Mai 2014, Pater Joachim Seraphin MSF, Pfarrer in Külsheim."

 

Hundheimer Familienbuch

 

Bemerkungen zu diesem Familienbuch

Die Standesbücher der katholischen Pfarrei Hundheim beinhalten die Höfe Birkhof, Ernsthof, Gickelhof, den vorderen Meßhof, den hinteren Meßhof, den Otterhof und die Tiefentaler Höfe. Auch der Breitenauer Hof und die Gaimühle, beide im Erftal, sind zum Teil in den Hundheimer Kirchenbüchern verzeichnet.
Steinbach war als Filiale in die Standesbücher von Hundheim integriert. In manchen Fällen ist die Zuordnung der Namen zu den beiden Gemeinden nicht sicher zu trennen. Viele Namen kommen in beiden Orten vor und die Verflechtung wurde durch wechselseitige Einheirat erhöht.
Ab dem Jahr 1810 wurde Steinbach separat als Filialgemeinde geführt. Es hat seit der Zeit eigene Standesbücher für Taufen, Eheschließungen und Beerdigungen.
Um das vorliegende Hundheimer Familienbuch nicht zu umfangreich werden zu lassen wird für Steinbach ein separates Familienbuch erscheinen. Im Steinbacher Familienbuch wird auch der vordere Meßhof, der Gickelhof und der Otterhof enthalten sein.
Das älteste vorhandene Standesbuch beginnt mit dem Jahr 1692. Allerdings muss es ein älteres Buch gegeben haben, denn einige Daten aus diesem Familienbuch sind von Familienforschern aufgeschrieben worden die das älteste Buch noch benutzen konnten. Diese Daten konnten in diesem Buch mitverwendet werden.
Es heisst, das nun nicht mehr vorhandene Buch das den Zeitraum von 1668 bis 1691 umfasste, wäre während des Krieges zur Restaurierung nach Freiburg/Breisgau gesandt worden und dort 1944 in den Bombennächten verbrannt.

 

Steinbacher Familienbuch

 

Bemerkungen zu diesem Familienbuch

Die Gemeinde Steinbach gehörte bis 1803 zu der Grafschaft Wertheim. Obwohl die Grafschaft Wertheim mit ihren Ortschaften der evangelischen Kirche angehörte, war die Gemeinde Steinbach immer katholisch und gehörte zur Pfarrei Hundheim.
Alle Pfarrangehörigen wurden chronologisch in den Hundheimer Kirchenbüchern eingetragen. Das waren die Bürger von Hundheim, Steinbach und die von den Höfen: Ernsthof, Birkhof, Tiefentalerhof, vorderer Meßhof, hinterer Meßhof, Gickelhof, Otterhof und im Erftal der Breitenauerhof und die Gaimühle.
Die Standesbücher von Steinbach, bestehend aus den Büchern Taufbuch, Traubuch und dem Totenbuch, gibt es als eigenständige Bücher erst seit dem Jahre 1810.
In dem vorliegenden Familienbuch sind die Höfe vorderer Meßhof, Gickelhof und Otterhof integriert. Die anderen Höfe sind bereits im Hundheimer Familienbuch aufgenommen.
Als Filialgemeinde gingen die Steinbacher und die Bewohner der Höfe zum Gottesdienst in die Kirche nach Hundheim, da sie in Steinbach keine eigene Kirche hatten. Das änderte sich erst, als die Gemeinde Steinbach 1905 eine eigene Kirche erbaute, die den Aposteln Petrus und Paulus geweiht wurde. Der Hundheimer Pfarrer versah weiterhin den Gottesdienst in Steinbach. Er wurde meist von Steinbacher Männern mit Pferd und Wagen abgeholt und auch wieder nach Hundheim gebracht.

 

Gissigheimer Familienbuch

 

Auszug aus dem Vorwort

"Jeder Mensch ist nicht nur er selber, er ist auch der einmalige, ganz besondere Punkt, wo die Erscheinungen der Welt sich kreuzen, nur einmal so und nie wieder. Darum ist jedes Menschen Geschichte wichtig und jeder Aufmerksamkeit würdig.
Hermann Hesse

Möge dieses gut gestaltete Familienbuch, das großen, dokumentarischen Wert besitzt, das Interesse an der Erforschung der Vorfahren und Ahnen bei vielen Gissigheimer Bürgerinnen und Bürgern wecken. Dies wäre zweifellos der schönste Dank für die in diesem Band durch Herrn Otto Spengler aus Külsheim vorgelegten, sorgfältigen, ahnengeschichtlichen Forschungen.

Im Dezember 2010, Hermann Bockmühl, Pfarrer in Gissigheim."

 

Uissigheimer Familienbuch

 

Auszug aus dem Vorwort

"Frage die vorigen Geschlechter und nimm dir vor, zu forschen ihre Väter. Denn wir sind von gestern her und wissen nichts. Unser Leben ist ein Schatten auf Erden. (Hiob, 8,8)

Diese Worte von Hiob sind bestimmt eine gute Einladung zu forschen und zu suchen, wer wir Menschen sind. Sie sind auch eine Inspiration, die uns die Augen öffnet, dass wir alle einen Vater im Himmel haben und dass wir alle Kinder Gottes sind und zwar geliebte Kinder Gottes. Deswegen finde ich es wunderbar wenn ich meine eigene Wurzel kenne, wenn ich weiß, wie meine Vorfahren lebten.

Papst Johannes Paul II. sagte einmal, dass man den Mensch ohne Gott nicht verstehen kann. Dieses Wort öffnet auch meine Augen und sagt mir: Ich kann mich nur verstehen, wenn ich meine eigene Geschichte kenne, wenn ich weiss, wie das Fundament meines Lebens ist und wo das Ziel meines Lebens liegt.

Heute bekommen Sie ein Buch in die Hand, das ihnen etwas von den Vorfahren erzählen kann, die in Uissigheim lebten. Ich hoffe, dass dieses Buch Ihnen hilft, die eigene Geschichte kennen zu lernen, sich selbst besser zu verstehen und die Augen und Herzen für die großen Taten Gottes zu öffnen.

Dieses Buch verdanken wir Herrn Otto Spengler, der sich die Mühe gegeben hat zu forschen und zu suchen und uns ein großes Geschenk zu machen. Es wäre wünschenswert, dass das Buch nicht nur irgendwo auf dem Regal steht aber dass es gut aufgenommen wird und uns motiviert unser eigenes und das Leben der Gemeinde im Sinne Gottes zu gestalten.

Im Dezember 2009, Pater Joachim Seraphin MSF, Pfarrer in Uissigheim."

 

Königheimer Familienbuch

 

Auszug aus dem Vorwort

"Es ist sicher eine schöne Sache, aus gutem Haus zu sein. Aber das Verdienst gebührt den Vorfahren. (Plutarch)

Möge dieses gut gestaltete Familienbuch, das großen dokumentarischen Wert besitzt, das Interesse an der Erforschung der Vorfahren und Ahnen bei vielen Königheimer Bürgern / innen wecken. Dies wäre zweifellos der schönste Dank für die in diesem Band durch Herrn Otto Spengler aus Külsheim vorgelegten, sorgfältigen, ahnengeschichtlichen Forschungen.

Im Dezember 2007, Hermann Bockmühl, Pfarrer in Königheim."

 

Eiersheimer Familienbuch

 

Auszug aus dem Vorwort

"Dieses Familienbuch ist entstanden, weil sich immer wieder die Frage erhebt, wo komme ich her bzw. wer waren meine Vorfahren. In früheren Jahren wurde abends von den Alten noch viel erzählt, sei es, dass man, um Strom zu sparen, soweit überhaupt schon vorhanden, beim offenen Herdtürchen saß oder auch auf der Bank vor dem Haus. Jedenfalls erzählte man sich viel von früher, wobei auch immer wieder die Frage der Herkunft ausgiebig erörtert wurde. Somit wusste man viel vom dörflichen Leben und von der eigenen Familientradition.

Viele Leute sagten mir schon: „früher hat die Großmutter und der Großvater von Früher erzählt und ich sagte denen, hört auf mit dem alten Zeug - jetzt würde mich das alte Zeug interessieren, aber nun sind die Alten gestorben - kannst du nicht für mich meine Herkunft erforschen und mir einen Stammbaum erstellen."In der heutigen Zeit besteht also ein großes Interesse an der Genealogie. Ich merke das auch an den vielen Anfragen aus Amerika. Die Nachfahren der Auswanderer sind sehr stark an der Herkunft ihrer Vorfahren und deren ehemaligem Wohnort interessiert.

Durch viele Gespräche im Külsheimer Pfarrhaus mit Pfarrer Burkard Sack, leider verstorben, angeregt, begann ich, meinen „schmalen“ Stammbaum zu erweitern und auch die Seitenlinien zu erfassen. Dabei stellte ich fest, dass ich in meiner Ahnenfolge einen ‘Ahnenschwund’ habe. Das will sagen, dass, bedingt durch die Heirat innerhalb der Stadt – (vielleicht auch *wegen dem Sach`*), irgendwann die Namen der Vorfahren sich zum Teil wiederholten. So hatte ich am Schluss einen Großteil der Külsheimer Bevölkerung erfasst und es war irgendwie logisch, den Rest der Kirchenbücher auch noch zu erfassen.Da ich aber auch Vorfahren aus Eiersheim habe, begann ich, mich auch mit den Eiersheimer Kirchenbücher zu befassen und sie auszuwerten.

Dank der Bereitwilligkeit des Pfarrers Burkard Sack und der Mitarbeit des Herrn Wolfgang Krug, Eiersheim, konnte ich die Eiersheimer Matrikelbücher durcharbeiten und vorliegende Daten erfassen.

Dieses Buch enthält die Daten der Eiersheimer Bevölkerung vom Beginn der Aufzeichnungen und endet bei den Stammlisten mit dem Jahre 1900.

Eiersheim gehörte bis 1707 zu der Pfarrei Külsheim und wurde von dort aus mitversorgt durch einen ‘sacellanus’. Am 25.1707 September zog der erste Pfarrer hier auf mit Namen Johann Erwin Klein.

Das erste Matrikelbuch beginnt 1657 mit einem Eintrag der nachstehend wiedergegeben ist:

 

Ein Neüweß tauff buch Auff gericht durch den Herrn Georg Hoffman Pfarr herr Und beide heilige Pfleger Namenß Martin Diedemer Jörg May In welchem Jahr Und Monaths dag Ein Kindt getaufft wirdt wie sein nam heißt Und sein tauff doth beschriben worden durch den schultheißen Johan Beckh geschehen zu Eiersheim den 20 Januar Anno 1657 Jahres
Ein neues Taufbuch aufgerichtet durch den Herrn Georg Hofmann Pfarrherr und seine beiden Heiligenpfleger namens Martin Dietemer und Jörg May. In welchem Jahr und Monatstag ein Kind getauft wird, wie sein Name ist und sein Taufpate (männl. dot – weibl. döttla). Beschrieben worden durch den Schultheiß Johann Beck. Geschehen zu Eiersheim am 20. Januar 1657.

 

Es war natürlich von dem Matrikelführer abhängig, ob er etwas eintrug oder es vergaß. So sind nicht alle Kinder in dem Taufbuch zu finden die geheiratet haben oder als verstorben in dem Totenbuch verzeichnet sind.

Im 19. Jahrhundert hatte Herr Pfarrer Heinrich Josef Merkel schon einmal ein Familienbuch angelegt und sogar „Stammbäume“ gezeichnet. Das erleichterte bisher schon die Zuordnung zu den einzelnen Familienzweigen. Ich hoffe, daß auch dieses Buch dazu beiträgt, die Erforschung der Vorfahren zu vereinfachen."

 

Schweinberger Familienbuch


 

Auszug aus dem Vorwort

"In den letzten Jahren nimmt das Interesse wieder zu, die eigenen Vorfahren oder auch die Familiengeschichte zu erforschen. Viele Anfragen erreichen uns dazu im Pfarramt und mancher Besucher möchte gerne Einblick in die alten Kirchenbücher nehmen.

Das von Herrn Spengler mit großer Sorgfalt, viel Geduld und immensem Zeitaufwand erstellte Familienbuch für Schweinberg wird Vielen die Suche nach ihren Vorfahren wesentlich erleichtern, aber auch solchen, die sich bisher noch nicht mit Ahnenforschung beschäftigt haben, eine Anregung sein damit zu beginnen.

Eine Hauptquelle für das vorliegende Familienbuch waren die Kirchenbücher der Pfarrgemeinde St. Andreas Schweinberg, die bis zum Jahr 1667 zurückreichen. Allgemein vorgeschrieben wurden Kirchenbücher erstmals durch das Konzil von Trient im Jahr 1563. Die Umsetzung dieses Beschlusses dauerte eine Zeit, auch gingen während des 30–jährigen Krieges viele Kirchenbücher verloren, so dass –wie in Schweinberg– die Matrikel erst nach dem 30–jährigen Krieg beginnen. Es ist dennoch sehr beachtlich, dass mit Hilfe dieser Kirchenbücher die Geschichte von Schweinberger Familien teilweise über 300 Jahre zurückverfolgt werden kann. Es wäre aber viel zu kurz gegriffen, wollte man in den Kirchenbüchern und auch im vorliegenden Familienbuch nur eine Ansammlung von Namen und Daten sehen. Hinter jedem Namen, hinter jedem Datum, steht ein konkreter Mensch in seiner Zeit. Es spiegeln sich glückliche und tragische Ereignisse in den Familien wider, wir lesen von vielen Kindern, die –kaum geboren– schon wieder starben, aber auch vom erfüllten Leben vieler alter Menschen, wir erfahren vieles vom Ende, aber auch immer wieder vom Neubeginn.

Nicht zuletzt sind die Kirchenbücher auch ein Glaubenszeugnis unserer Vorfahren und weisen uns auf unser religiöses Erbe hin, dass auch wir an die kommenden Generationen weitergeben sollen.

Es ist gut, die eigenen Wurzeln zu kennen. Wer die Vergangenheit kennt, der kann die Gegenwart besser verstehen und auch die Zukunft sinnvoller gestalten. Darum ist Herrn Spengler zu danken, dass er sich der grossen Mühe unterzogen hat, das Schweinberger Familienbuch neu zu erstellen und herauszugeben und es bleibt zu wünschen, dass es mit Interesse aufgenommen wird.

Im Oktober 2003, Franz Lang, Pfarrer in Schweinberg"

 


Kontakt

Otto Spengler
Kirchberg 8
97900 Külsheim
0049-9345-466
otto@spengler.li

 
 

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